Lotte R. Wöss – Veilchen küsst Distelprinz

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Das Buch von Lotte R. Wöss durfte ich vorab lesen. Ich bin tief beeindruckt ❤ Worte werden dem Buch nicht gerecht…ein wahnsinns Buch, gefühlvoll, authentisch, tiefgehend❤ ich kann es euch nur empfehlen! Es bekommt definitiv einen Platz in meinen Herzensbüchern❤

🌸Meine Rezension🌸

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich durfte dieses Buch vorab lesen und bin begeistert ohne Ende. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Da ich einen persönlichen Bezug zu dem Thema habe, war ich sehr gespannt, wie es die Autorin verpackt hat.

Das Buch kann absolut ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da es hier nur um Juliane und Guido geht. Die anderen Charaktere werden immer kurz angerissen, welche Verbindung sie zu Juliane oder Guido haben.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…. die Geschichte hat einen wahnsinnigen Tiefgang. Kein Buch, was man eben mal zwischendurch liest. Das Thema Trauma und seine Folgen wurde hier von der Autorin absolut authentisch, einfühlsam und vor allem absolut respektvoll rübergebracht.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Perspektiven wechseln immer zwischen Juliane und Guido hin und her. Dadurch bekommt einen direkten Bezug zu beiden Charakteren und kann sich richtig auf die Gefühlswelt einlassen. Die Kapitel fangen immer mit einer kursiven kleinen Mitteilung an, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere sind einzigartig dargestellt.

Juliane – wahnsinnig sympathisch. Anfangs sehr unsicher und wird von ihrer Mitschülerin auf der Designerschule gemobbt. Das Modegeschäft ist nunmal ein Haifischbecken. Nach einem Reinfall in der Liebe, lernt sie Guido näher kennen und verliebt sich. Sie ist wahnsinnig einfühlsam und kämpft um diese Liebe und vor allem dank Guido wehrt sie sich an der Schule. Trotzdem bleibt sie bis fast zum Ende auch immer noch ein wenig unsicher. Gerade das macht sie sehr sympathisch und authentisch.

Guido – wahnsinnig sympathisch und absolut authentisch dargestellt. Worte werden ihm gar nicht gerecht, so toll hat die Autorin ihn dargestellt. Er kämpft mit den Folgen des Traumas und verliebt sich in Juliane. Langsam kämpft er sich aus dem Sumpf der Schuld….und kämpft ebenfalls um diese Liebe

Beide kämpfen mitihren eigenen Dämonen. Guido mit dem Trauma und Juliane mit mangelnden Selbstbewusstsein. Sie heilen sich letztlich gegenseitig. Ihre Art miteinander umzugehen ist wahnsinn. Julianes Ideen, Guido nahe zu kommen, ohne ihn zu berühren und vor allem, ihm die Kontrolle zu überlassen, wie weit er geht, ist perfekt dargestellt und absolut authentisch.

Die Gräfin, Julianes Oma, ist Julianes fester Anker in der Zeit.

Auch die ganzen Nebencharaktere sind wundervoll dargestellt und fügen sich nahtlos in das Geschehen um Juliane und Guido ein.

Dieses Buch hat meine Gefühlswelt selbst auch durcheinander gebracht. Man hat mit den Beiden gelacht, gelitten und geweint, war mit zornig und glücklich. Die Autorin hat es einfach perfekt geschafft, es zu ihren Lesern zu transportieren, ohne kitschig oder überladen zu sein. Die Mischung in dem Roman macht ihn gerade so einzigartig.

Ein schweres, trauriges Thema einzigartig verpackt! Es zeigt aber auch, Liebe überwindet Grenzen und Hindernisse, wenn man an sich und andere glaubt. Liebe ist nicht nur körperliche Zuneigung. Sie funktioniert auch perfekt ohne diese und das zeigt diese Geschichte❤

Ich muss aber auch sagen, gerade zum Ende hin, absoluter Taschentuchalarm!

Danke für dieses tolle Buch❤

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