Blogtour Patrizia Rodacki Creeksculver

Heute, am 20.11.2019, ist der Tag gekommen, an dem ich ins Schulministerium und nach Creeksculver darf. Ich habe euch ja versprochen, dass ich euch auf dem Laufenden halte und euch darüber informiere, was bei dem Gespräch rauskam. Als erstes werde ich euch das Interview mit der Schulministerin Patrizia Rodacki zur Verfügung stellen. Sie wird im Gespräch mit P.R. abgekürzt. Im Anschluß findet ihr das Gespräch mit dem Schulleiter und Frau Rodacki, direkt aus Creeksculver. Ich kann euch nur soviel verraten, es war sehr aufschlussreich und auch ein wenig unheimlich. Creeksculver ist wirklich kein Ort, wo man sich wohlfühlt, trotz allem strahlt er eine Wahnsinns Atmosphäre aus und hat eine sehr interessante und spannende Geschichte vorzuweisen. Nun denn, ich spanne euch nicht weiter auf die Folter…lest selbst, was in Creeksculver vor sich geht….

Guten Morgen Frau Rodacki,

vielen Dank, dass Sie uns ins Ministerium und nach Creeksculver eingeladen haben, um sich unseren, teils auch kritischen Fragen zu stellen!

P.R.: Es ist mir eine Freude, Sie und die Leser einladen zu dürfen. Es gibt ja immer wieder Kritiker, die meinen, den Namen des Internats Creeksculver in den Dreck ziehen zu müssen und schreckliche Gerüchte über die Schule zu verbreiten. Ich hoffe sehr, durch diesen Besuch einige Missverständnisse auf klären zu können

B. F.: Was unsere Leser natürlich zuerst sehr interessiert, sind natürlich nähere Informationen zu Ihrer Person. Wie wir von der Presse erfahren haben, waren Sie vorher bei den Dämonen und einem Mädchen namens Ayla tätig. Wie sind sie zu den Dämonen und Ayla gekommen? Was hat Sie dazu veranlasst und was haben Sie vorher gemacht? Wie sah bzw sieht ihr Leben aus? Und was hat Sie dann dazu veranlasst, ein Internat wie Creeksculver unter ihre Fittiche zu nehmen? Waren die Dämonen auf Dauer zu anstrengend oder wollten Sie einfach etwas Neues ausprobieren?

P.R. : Das stimmt, vor Creeksculver habe ich mich mit Alya und den Dämonenengeln der Dämmerung beschäftigt. Eine Kette, die ich bei einer guten Freundin gesehen habe, brachte mich auf die Idee des Seelengefässes, welches eine tragende Rolle in Aylas Abenteuer spielt.
Auf Dauer wurden mir die Dämonen aber wirklich anstrengend und Ayla, die ich als ahnungslose Schulschwänzerin kennenlernte, entwickelte sich zu einer selbstbewussen Anführerin. Sie brauchte meine Unterstützung nicht mehr und da wusste ich, dass das mit den Dämonen auch nur eine Frage der Zeit sein würde, bis meine Ayla mit ihnen fertig würde.
Die Zeit war gekommen, sich etwas Neuem zu widmen. Mein neues Projekt veränderte mein Leben etwas, da ich mich nun an ein, wie ich finde, ernsteres Thema wagte. Ich entdeckte das Internat Creeksculver für mich und nahm es sozusagen unter meine Fittiche
.

B.F.: Wie kommt es,dass Sie sich in ihrem jungen Alter schon mit solch einem Beruf beschäftigen? Haben Sie keine Angst,dass Ihnen erfahrene Kollegen evtl den Platz streitig machen?

P. R: Dieser Beruf übte schon immer eine gewisse Faszination auf mich aus, sodass ich nicht noch länger warten und unbedingt im jungen Alter ins Geschäft einsteigen wollte. Davor, Kollegen könnten mir den Platz streitig machen, habe ich keine Angst, denn ich finde, ich bringe die notwendigen Qualifikationen mit, um mich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und diesen Beruf auszuüben.

Guten Tag Mr. Creeks,

auch Ihnen danken wir sehr, dass Sie sich gemeinsam mit Frau Rodacki Zeit für uns nehmen und sich unseren Fragen stellen!

Mr. C: Phh, ich musste ja notgedrungen. Fremde in MEINEM Internat und dann immer diese Neugierde…dass sind alles Schulinterna, die gehen niemanden was an….

P.R. : Mr. Creeks, ich bitte Sie, unseren Besuchern ein wenig mehr Freundlichkeit entgegenzubringen. Natürlich haben Sie aber recht, viele Informationen sind streng vertraut und gehören eigentlich nicht an die Öffentlichkeit. Trotzdem würde ich Sie bitten, auf Ihren Ton zu achten.

B.F. : Na ja, aber unsere Leser und potenziellen Schülerkandidaten haben ja doch ein Recht, näheres zu Creeksculver zu erfahren…

Mr. C.: Dann sollen sie halt die Infos lesen oder die Kinder herschicken. Ich bin stolz auf MEIN Internat und die gute Führung und vor allem das Ergebnis am Ende! Schließlich haben wir die besten Schüler am Ende!

P.R. : Von wegen, sie sollen die Informationen lesen oder die Kinder herschicken! Bitte entschuldigen Sie vielmals, Ihre Leser haben natürlich schon das Recht, etwas mehr über unser Internat zu erfahren, auch wenn wir Ihnen nicht alle Informationen anvertrauen dürfen.

B.F.: Haben Sie es nicht für merkwürdig empfunden, dass plötzlich drei Schüler aufgetaucht sind, die Sie vorher nie gesehen haben und scheinbar völlig aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen?

Mr. C.: Sie meinen diese Rosemarie, Sam und Kate? Diese renitenten Schüler? Die überall herumschnüffeln und Widerworte haben? Ja, da musste ich….und überhaupt, ich bin ja selbst….wissen Sie was? DAS GEHT SIE NICHTS AN!

P. R: Mr. Creeks, Sie müssen nun wirklich nicht bei jeder Frage so herumschreien. Rosemary, Sam und Kate sind unsere neuen Schüler. Tatsächlich benehmen sie sich etwas eigenartig, doch wir glauben, sie werden sich schon noch an das im Internat vorherrschende Lernklima anpassen.

B.F. : Man munkelt, dass Sie hier mit harten Bestrafungen streng durchgreifen, z.b. mit Elektroschockern….meinen Sie nicht, dass das zu hart ist?

Mr. C.: Hach ja, dass sind wirklich gute Erziehungsmethoden! Nur mit Bestrafungen kann man schließlich Problemkinder Respekt eintrichtern…wenn ich da nur dran denke, wie Sam in den…..

P.R.: Unser geschätzter Rektor will damit sagen, dass es im Internat manchmal leider Strafen geben muss, damit die Schüler aus ihren Fehlern lernen und sie nicht wieder holen. Manche Erziehungsmethoden mögen da vielleicht ein wenig hart erscheinen, sind aber manchmal notwendig.

B.F.: Es gab hier ja auch schon mysteriöse Todesfälle, u.a. soll da ein Junge im Schrank….

Mr. C.: Das war ein…..

P.R.: Das ist eine streng vertrauliche Information. Dazu können wir Ihnen leider keine Auskunft geben.

B.F. : Wie wir auch erfahren haben, soll es hier Privilegierte geben….halten Sie das für richtig? Gibt es da keinen Ärger untereinander? Und was genau machen Privilegierte?

Mr. C.: Ja, unsere Privilegierten sind unsere rechte Hand, nur durch schwere….

P.R.: Sagen wir einfach, unsere privilegierten Schüler haben sich ihr Amt in den meisten Fällen schwer mit viel Engagement erarbeitet. Daher finde ich nicht, dass es ungerecht ist, Schüler für gute Leistungen auszuzeichnen. Natürlich lässt sich Ärger nicht vollkommen vermeiden, aber die privilegierten Schüler haben eine wichtige Aufgabe. Sie helfen, dass im Internat Ordnung herrscht.

Mr. C.: Es ist nicht einfach eben und wir sind stolz auf unsere Privilegierten!

B.F. : Es gibt Gerüchte, dass es hier ein geheimnisvolle Bibliothek geben soll…zudem nur gewisse Leute Zugang haben? Was hat es damit auf sich? Sollte sie nicht allen Schülern offen stehen?

Mr. C.: Das geht Sie ebenfalls nichts an! Wir haben unsere Gründe

P. R: Unsere Bibliothek in Creeksculver? Ich wüsste nicht, was an ihr geheimnis voll sein soll. Es ist eine Bibliothek wie jede andere. Das mit den bestimmten Schülern stimmt allerdings. Nur privilegierte Schüler dürfen sie betreten. Es ist eine Art Belohnung für ihre Bemühungen und wir finden, sie haben sich durch ihre Arbeit etwas Besonderes verdient.

B.F.: Wie stehen Sie zu Rosemarie? Man munkelt, es sei evtl Ihre Tochter?

Mr. C.: Da müssen Sie sich selbst eine Meinung zu bilden! Das ist privat!

P.R.: In Familienangelegenheiten meines geschätzten Kollegen möchte ich mich nun auch ungern ein mischen. Ich hoffe, das verstehen Sie.

B.F. : Wie wir ebenfalls erfahren haben, gibt es Gerüchte, dass das Internat geschlossen werden soll….wird es da trotz Widrigkeiten eine weitere Zukunft geben?

Mr. C.: MEIN INTERNAT SCHLIEßT NIEMAND! Hier geht es mit rechten Dingen zu, wer soll sich denn dann um diese Problemkinder kümmern, ihnen Respekt und Erziehung geben…(Anmerkung der Red.: Mr. C. ist völlig irre und rastet gerade komplett aus, da haben wir wohl ein Wespennest getroffen…)

P.R.: Allerdings, es scheint, als hätten wir wirklich in ein Wespennest gestochen. Mr. Creeks, bitte beruhigen Sie sich wieder. Mit Sicherheit wird niemand Ihr renommiertes Internat schliessen. Ach, es ist eben alles andere als einfach mit unserem Schulleiter.

B. F. : Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben für uns und unsere Leser! Ich denke, unsere Leser und potenziellen neuen Schüler konnten einen kleinen Einblick nach Creeksculver bekommen!
Weshalb sollten Ihrer Meinung nach, neue Interessierte nach Creeksculver kommen?

P.R.: Creeksculver ist ein Ort, der Schüler auf jeden Fall wieder zur Vernunft kommen und sie über ihr Verhalten nach denken lässt. Gerade Eltern von schwer erziehbaren Kindern raten wir dringend, ihre Kinder nach Creeksculver zu schicken, damit ihr Verhalten sich bessert und sie dieses in unserem Internat reflektieren können.

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