Sabine Buxbaum – Berge, Ziegen und andere Schwierigkeiten

Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar kennenlernen. Danke dafür an die Autorin. Leider konnte es mich gar nicht überzeugen. Ich hab gesehen, dass die Autorin sonst im historischen Bereich schreibt, die werde ich auf jeden Fall mal lesen, da komplett anderes Genre.

🌸Meine Rezension🌸

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🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Das war mein erstes Buch der Autorin. Mich hat der Klappentext sehr neugierig gemacht und auch das Cover gefällt mir sehr gut. Die Geschichte selber konnte mich leider nicht überzeugen. Sie fällt bei mir in die Kategorie – Aus den Augen, aus den Sinn-. Sie ist nach zuklappen des Buches bereits vergessen. Nichtsdestotrotz werde ich auch die anderen Bücher lesen, da sie ein komplett anderes Genre sind und womit sich hier ein bisschen erklärt, was ich zu beanstanden habe.

Die Grundgeschichte gefällt mir eigentlich. Leider wurde sie nicht richtig ausgearbeitet. Sie bleibt einfach zu oberflächlich und ist nichts halbes und nichts ganzes.

Es gibt vier Handlungsstränge

  • die Flucht aus Wien, weil betrogen und Abstand
  • ihre Eltern, aus der Wiener High Society
  • das Misstrauen und „feindlich“ gesonnene der Einwohner von Feldbach
  • die neue Liebe und ihre Tücken

Leider werden alle nur oberflächlich angerissen, es gibt keine Tiefe. Zudem ergibt es auch kein Gesamtbild, weil sie nicht ineinander fließen, sondern getrennt aufgezeigt werden. Ich hätte es mir mehr ausgearbeitet gewünscht, mehr Tiefe, mehr Überraschungen. Es war jederzeit vorhersehbar und damit schon ab der Hälfte ein bisschen langweilig. Zudem auch zu gestellt, einfach nicht authentisch genug. Manche Handlungen waren entweder zu drüber oder unwichtig. Einige dagegen waren überhastet, zu schnell abgehandelt.

Die Charaktere selbst waren mir zu eindimensional. Keine Ecken und Kanten, zu rund, zu langweilig. Da wäre definitiv viel mehr Potenzial gewesen, gerade als Wiener Stadtpflanze in urtypischen Österreichischen Dorf. Aber auch leider nicht authentisch genug, auch hier zu gestellt, gerade die Dialoge. Zu brav, zu voraussehbar. Einzig Johann hat sich wirklich in mein Herz geschlichen. Er war schön ausgearbeitet und authentisch.

Der Schreibstil hat leider zum Ganzen beigetragen, dass es einfach nicht rund war. Es ließ sich für mich nicht flüssig lesen, da es zwei verschiedene Schreibstile gemischt waren. Da wäre der moderne, der hier auch passig war und gerade mit Lenas Sturheit, dann aber plötzlich war er hölzern und altmodisch, was so gar nicht zu der Geschichte passt. Jetzt wo ich gesehen habe, in welchem Genre die Autorin normalerweise schreibt, erklärt es sich mir. Er passt zu den historischen Büchern, hier leider gar nicht und dadurch ließ es sich nicht flüssig lesen.

Mir tut es so leid, da eben die Grundgeschichte wahnsinnig viel Potenzial bietet, was leider nicht genutzt wurde!

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