Eliza Hill – Norwegisch Blau

Ich durfte die Geschichte als Reziexemplar kennenlernen ❤ Danke an den Zeilenfluss Verlag❤ Eine so tolle, berührende, tiefgehende und humorvolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann❤

🍃Meine Rezension🍃

Klappentext📖

Idyllische Fjorde, ein geerbtes Haus und eine Vergangenheit, die an die Oberfläche will.

Als Moyo ein kleines Haus in Norwegen erbt, beschließt sie einen Neuanfang zu wagen. Aber bereits am ersten Tag im hohen Norden wird sie beinahe von ihrem Nachbarn Erik überfahren, und es scheint ihm nicht einmal leidzutun, ist doch Moyos Familie in ein furchtbares Ereignis seiner Vergangenheit verwickelt. Aber Moyo wäre nicht Moyo, wenn sie sich von einem missgelaunten Möchtegernwikinger mit Arzttitel in die Flucht schlagen lassen würde.

Allerdings entflammen bei ihr schnell Gefühle, die sie vor eine schwere Entscheidung stellen: Soll sie die Vergangenheit ruhen lassen oder die Wahrheit ans Licht bringen?

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kenne schon einige Bücher der Autorin und war so gespannt auf das jetzt. Dazu in meinem Traumland, wo ich schon so oft war. Ich wurde nicht enttäuscht ❤

Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildlich. Die Autorin hat mit ihrer Art, die Geschichte zum Leben zu erwecken und alles so detailliert zu beschreiben, ein wunderschönes Kopfkino gezaubert. Dabei hat sie sich nie in unnötigen Längen verloren. Einfach authentisch und lebendig.

Die Geschichte, die geht unter die Haut! Sie hat eine angenehme Spannung und man gerät beim Lesen in ein wahres Gefühlschaos. Die Emotionen springen sofort über und lassen einen am Ende der Geschichte atemlos und geflasht zurück. Es ist eine tolle Mischung aus Humor, Spannung, Liebe, aber auch tiefen Geheimnissen, Eifersucht, Lügen. Über eine Stärke, den Mut zu einem Neuanfang und über in den Weg gelegte Steine, über die Dämonen der Vergangenheit. Stellenweise liest es sich ein bisschen wie ein Krimi, was es noch spannender macht.
Die Geschichte hat eine sagenhafte Tiefe und bis zum Ende, was mich sprachlos zurückgelassen hat, weiß man nicht, wohin sich die Geschichte entwickelt.
Die Handlung ist gut durchdacht und man kann ihr problemlos folgen und die Wendungen darin, sind unberechenbar und haben mich mehr als einmal überrascht. Es war spannend zu verfolgen, in welche Richtung es geht, und wie scheinbar nicht zusammenhängende Fäden zusammenlaufen, auch wenn man Anfangs einiges nicht versteht, Charaktere unsympathisch findet, versteht man immer mehr im Laufe der Geschichte und oftmals ist nichts so, wie es zuerst scheint…
Was mir hier auch gefiel, dass sie das Land, grade die atemberaubende Landschaft, die Menschen und ihre Kultur miteinbezogen hat, grade das Misstrauen gegenüber Zugezogenen kommt gut rüber.

Die Charaktere haben eine tolle Tiefe, sind absolut authentisch. Mojo und Erik, so unterschiedlich und doch gleich? Unverständlich und unsympathisch am Anfang dieser Wikinger😉doch dann wendet sich das Blatt…beide machen eine wahnsinns Entwicklung durch, die absolut authentisch ist.
Liv gefiel mir als Freundin auch sehr gut, nur dieser Fotograf, was der sollte, ist mir immer noch ein Rätsel…

Ganz klare Leseempfehlung ❤

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