Elisabeth Marienhagen – Die Winzerfrauen-Reihe

Ich durfte den ersten Band der Reihe als Reziexemplar kennenlernen ❤Ich liebe Elisabeths Bücher und auch die Geschichte ist einfach Wahnsinn! Berührend und emotional❤

🍃Meine Rezension🍃

Band 1: Jahre des Aufbruchs

Klappentext 📖

1914, kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges: Schon als Mädchen schwärmt die unscheinbare Winzertochter Magdalena für den angehenden Ingenieur Matthias. Aber ihre Zuneigung bleibt unerwidert. Noch bevor er in den Krieg eingezogen wird, feiert er mit einer eleganten Frau aus der Stadt Verlobung. Als Magdalena von ihren Brüdern erfährt, dass Matthias nur selten Feldpost von seiner Verlobten erhält, schreibt sie ihm unverhofft – und ein reger Briefwechsel entsteht, der sie durch die schweren Kriegsjahre begleitet. Im Lauf der Zeit wächst Magdalena zu einer schönen jungen Frau heran und erbt das Weingut ihrer Eltern. Zwischen Matthias und ihr sind längst tiefe Gefühle emporgekeimt, doch er fühlt sich seiner Verlobten verpflichtet … Wird das Schicksal die beiden Liebenden noch zusammenführen?

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich liebe die Bücher der Autorin und war sehr gespannt auf den Auftakt in die Trilogie. Ich wurde nicht enttäuscht!

Die Autorin hat einen ganz eigenen Schreibstil, den ich sehr liebe. Er ist flüssig, federleicht und doch Wort und Bildgewaltig und absolut packend. Dazu ihre bildliche Schreibweise, ich hab auch hier von Beginn an ein tolles Kopfkino gehabt. Der Schreibstil ist hier zudem der damaligen Zeit angepasst. Elisabeth schafft es, die Atmosphäre der Zeit perfekt einzufangen. Die Ängste und Sorgen der Zeit, die Kriegsjahre und die Unsicherheit der Menschen, die Hoffnungen. Alles ist detailliert ausgearbeitet und beschrieben und authentisch, da hier wirklich akribisch recherchiert wurde. Die Vorfreude der Männer auf den Krieg, der harte Fall in die Realität, die Frauen, die hier noch nichts zu sagen hatten, geschweige denn eine Meinung haben durften. Die Schwere der Zeit, die harte Arbeit, all das sehr authentisch dargestellt. Dabei schafft es die Autorin es einem näher zu bringen, ohne zu dramatisieren und ohne zu bagatellisieren. Es berührt einen sehr und wühlt auf.

Die Liebesgeschichte die in diese Zeit eingeflochten wurde, steht hier noch ganz am Anfang. Die Handlung baut sich langsam auf, es gibt mehrere Stränge mit den unterschiedlichen Charakteren, ist aber problemlos zu verfolgen. Die Geschichte von Magdalena und Matthias ist aber gerade dadurch authentisch, dass es langsam geht, dass Leben zu der Zeit da einfließt, mit seinen ganz eigenen Regeln und eben bedingt dadurch, dass Matthias im Krieg ist und es nur über Briefwechsel geht anfangs. Ich fand die Geschichte dadurch noch emotionaler. Dazu kommen hier Hass und Eifersucht hinzu, die es beiden schwer macht.
Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und hab mit ihnen mitgelitten. Denn es lässt einen eibfach nicht kalt und berührt einen tief im Inneren.

Eine Liebe in den wirren des Krieges, zwischen Alltag, Hoffnungslosigkeit, Hoffnung.

Eine Zeitreise, die berührt❤ Es ist wirklich schwer, das Buch in Worte zu fassen, die der Geschichte gerecht werden❤

Ganz klare Leseempfehlung ❤

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