Ich habe Tiffany eigentlich durch Zufall kennengelernt. Ich bin schon sehr lange um ihre Patricia Peacock Bücher geschlichen auf dem großen A. Durch Zufall hab ich gesehen, dass sie auch auf Facebook und Instagram ist und Blogger suchte❤ Also gleich mal gemeldet und die Bücher verschlungen❤

Und natürlich war ich wie immer neugierig wer hinter Tiffany Crockham steckt❤ Lasst euch jetzt von mir in die Welt von Tiffany Crockham entführen ❤

Damit ihr auch ein Bild zu Tiffany habt, hat sie mir eins zur Verfügung gestellt

Hallo Tiffany, 

vielen lieben Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, um ein kleines Interview mit mir zu führen und uns ein bisschen an Deinem Leben teilhaben lässt☺

Ich habe zu danken für das Interesse an meinem Leben 😉

Stell Dich doch einfach erstmal kurz vor, was machst Du außer Schreiben, welchen Beruf, welche Hobbies, Haustiere etc. und natürlich interessiert uns sehr, was Du selbst gerne liest! 

Ich war schon immer eine sehr umtriebige Person. Gelernt habe ich vor gefühlt 100 Jahren mal Justizangestellte. In dem Beruf habe ich auch fast 10 Jahre gearbeitet, bevor mir klar wurde, dass ich eine Künstlerseele habe, die andere Wege einschlagen möchte.Im Laufe meines nicht immer geradelinig verlaufenden Lebens habe ich mit einer Freundin eine Künstlergruppe ins Leben gerufen, die sich mit der Inszenierung des Alten Ägypten beschäftigt, eine Ausbildung zum Make-Up Artist gemacht, und war einige Jahre in diesem Beruf auf Achse, ich habe für verschiedene Verlage geschrieben und dann 2011 das Selfpublishing für mich entdeckt. Daraus entstand wiederum meine Leidenschaft für das Buchcoverdesign, das ich mittlerweile auch beruflich mache. Hobbiemäßig bin ich (wenn nicht gerade Corona mir einen Strich durch die Rechnung macht), als semiprofessionelle Musicalsängerin unterwegs. Und natürlich ganz wichtig für meinen seelischen Ausgleich sind meine beiden Britisch Kurzhaar Katzen Lakshmi und Leia. 🙂

Was ist das Wichtigste für Dich im Leben?

Dass ich die Dinge tun kann, die ich gerne tue, sowohl beruflich als auch privat, natürlich Gesundheit, Freundschaften und Familie.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen? Wann kam zum ersten Mal der Gedanke, wirklich selbst ein Buch zu schreiben? 

Das war tatsächlich schon sehr früh. Ich war gerade 20 Jahre alt und unfassbar inspiriert von Pauline Gedges Ägyptenromanen … und natürlich vom Alten Ägypten an sich. Ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass mein erstes Manskript gleich einem Verlag gefällt, aber so war es dann tatsächlich.

Was mich brennend interessiert, wie Du auf das Pseudonym gekommen bist?


Tiffany war meine Wahl, es gab aber zunächst einen anderen Nachnamen. Da Teil 1 der Patricia Peacock Serie ja bei einem Verlag erschienen ist, wollte die Lektorin einen typisch britisch klingenden Namen. Da gab es drei zur Auswahl und Crockham gefiel mir am besten, weil er ein wenig schräg und ungewöhnlich klingt und damit die Patricia Peacock Serie wunderbar wiederspiegelt. Außerdem heißt Crockham … wenn man es getrennt schreibt – Topfschinken. Wer möchte denn bitte nicht Topfschinken heißen? 😉

Gibt es einen Lieblingsplatz, wo Du Inspirationen bekommst oder sogar am Buch schreibst?

Da bin ich ein typisch langweiliger Schreibtischheld. Ich, mein Arbeitszimmer und meine beiden Katzendamen, die sich vor den Bildschirm meines PC quetschen, wenn ich schreiben will, um Aufmerksamkeit einzufordern.

Wie kam es zur Patricia Peacock Reihe? Und vor allem wieso grade zur viktorianischen Zeit?

Die Patricia Peacock Reihe lag als Idee schon fast 10 Jahre auf meinem PC, und Corona verschaffte mir dann die Muße, die Idee umzusetzen. Entstanden ist die Idee vor 10 Jahren bei einem weinseligen Abend mit einer Freundin. Wir fingen einfach an, herumzuspinnen – über riesige Hunde mit seltsamen Namen und steife englische Damen … eigentlich Dinge, die auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen, aber gerade deshalb kombiniert eine herrliche Situationskomik ergeben. Und über die 20er Jahre wollte ich schon immer schreiben. Ich mag diesen historischen Flair der Roaring Twenties, alles ist etwas entschleunigt, mit einem Hauch von Luxus und überbordender Lebensfreude.

Wie kam es vor allem zum Star der Geschichte – Sir Tiny? Oft sind solche Figuren oftmals ja nur als kleine Nebenrolle gedacht und machen sich dann selbstständig. War das bei Sir Tiny genauso?

Sir Tiny war von Anfang an als wichtiger Charakter mit eingeplant. Überhaupt, dass Tiere nicht nur in Nebensträngen erwähnt werden, sondern auch in die Handlung mit einbezogen werden oder zur Entwicklung der Handlung beitragen. Ich finde es immer schade, wenn Tiere groß auf Buchcovern angekündigt werden, aber ihr Handlungsstrang sich dann darin erschöpft, dass sie niedlich sind oder mal einen Ball fangen oder bellen. Ich wollte Sir Tiny als festen Bestandteil des Teams um Patricia Peacock 🙂

Ich habe auf Deiner Homepage gelesen, dass Du Dich sehr für Ägypten interessierst und auch eine Künstlergruppe diesbezüglich hast. War Dir da von vornherein klar, dass Deine Geschichte dementsprechend natürlich auch in Ägypten spielen wird? 

Ja, denn Ägypten ist einfach mein Steckenpferd. Vor allem mit dem Alten Ägypten kenne ich mich aus. Und ich mag die Exotik, die Sonne, die Wärme, die aus den Geschichten strömt. Und natürlich den Clash of Cultures, der unweigerlich in einem Schmelztiegel der Kulturen wie Kairo in den Goldenen 20ern entsteht.

Zudem hab ich gelesen, dass Du lange in der Justiz gearbeitet hast, da interessiert mich natürlich, ob Du dadurch, ich sag mal Vorteile in dem Genre hast und ob da vielleicht sogar die ein oder andere reale Begebenheit/ Erfahrung miteingeflossen ist?

Ich habe zwar Jahre lang in der Bewährungshilfe und Führungsaufsicht gearbeitet und viele psychologische Gutachten, Gerichtsakten und ja … auch Obduktionsfotos in Akten … gesehen, aber im Grunde ist man durch Sendungen wie Medical Detectives heute auch schon recht nah an diesen Dingen. Zumal ich ja fast komplett unblutig im Genre des Cozy Crime schreibe, in dem ohenhin nicht unbedingt die Kriminalfälle im Vordergrund stehen wie beim klassischen Krimi, sondern die Personen, ihre persönlichen Verstrickungen und Schrulligkeiten. Und manchmal erweist sich der vermeintliche Kriminalfall dann auch als gar keiner. Das ist es, was ich an dem Genre Cosy Crime so mag. Es nimmt sich nicht so bierernst und grenzt mich beim Schreiben nicht so ein, wie ein klassischer Krimi.

Wie lange brauchst Du in der Regel bis zur Fertigstellung eines Bandes und gab es auch Momente, wo Du lieber aufgegeben hättest und alles geschreddert hättest? 

Die reine Schreibzeit liegt meist bei etwa vier Monaten für nicht allzu seitenstarke Bücher, wie die Patricia Peacock Bände. Danach geht die Arbeit natürlich noch weiter … es folgt die erste Überarbeitung, die zweite Überarbeitung, dann kommt das professionelle Lektorat, danach die Satzarbeit Gottseidank bin ich aber nach über 20 Jahren Berufserfahrung recht routiniert beim Schreiben, sodass ich selten an einen Punkt komme, an dem ich mich „verrenne“. Es gibt aber natürlich Phasen, in denen ich mich auch treten muss, weil mir vielleicht gerade die Muße fehlt, weiterzuschreiben.

War für Dich immer klar, dass Du Cosy Crimes schreibst? Oder würdest Du Dich auch mal in ein anderes Genre wagen?

Eigentlich ist Cozy Crime ein ganz neues Genre für mich – angenfangen habe ich mit klassischen Historischen Romanen, ich habe Thriller geschrieben, New Adult mit erotischem Einschlag …aber ich muss sagen, dass ich keine Ahnung hatte, dass ich so einen Bezug zum Humorgenre habe. Das hat sich tatsächlich erst während des Schreibens von Patricia Peacock ergeben und ich habe festgestellt, wie sehr Humor mir liegt und wie viel Spaß es mir macht, humorvoll zu schreiben.

Gibt es Szenen aus Büchern, egal ob eigene oder fremde Bücher, die Dir in Erinnerung geblieben sind und über die Du heute noch lachst, den Kopf schüttelst oder die Dich sehr berührt haben?

Da gibt es bei Patricia Peaoc einige – ich liebe ja die Seance-Szene mit Sir Tiny, Trudi und Lady Blanford im zweiten Teil der Patricia Peacock Reihe. 🙂 Ich finde aber auch das Zusammentreffen von Patricia und John auf der Gartenmauer in Teil 1 wirklich zum schreien 😉 … und in Teil 3 … aber das darf ich noch nicht verraten. Der erscheint ja heute erst 😉

Hast du jemanden der Dich beim Schreiben unterstützt ( seelisch , moralisch ) , aber auch Korrektorat, Lektorat, Blogger usw. ? 

Oh ja, da ist mir meine liebe Kollegin Manuela Sanne von „Taltexte“ eine unersetzliche Hilfe. Da sie selbst humorvollen Cozy Crime schreibt, ist Patricia Peacock bei ihr natürlich sehr gut aufgehoben. 🙂 Dann gibt es natürlich liebe Blogger, die schon seit dem ersten Teil dabei sind und der Reihe treu bleiben und ich freue mich gleichermaßen, dass immer noch neue Blogger die Serie für sich entdecken 😉

Worauf können wir uns in Zukunft von Dir freuen? Wird es eine Fortsetzung geben? 

Teil 4 der Patricia Peacock Reihe ist schon in Planung und grob geplottet, aber zunächst wird es Ende des Jahres wieder eine Weihnachtsnovelle geben, bei der die Tiere die Hauptrollen übernehmen. Sir Tiny und Miss Kitty werden also wieder in Aktion treten 😉

Wo kann man Dich in den sozialen Medien alles antreffen?

Instagram

Facebook

und natürlich findet man alle Neuigkeiten rund um Patricia Peacock auf meiner eigenen Homepage

www.tiffanycrockham.de

Vielen lieben Dank, liebe Tiffany, für das Interview❤

Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interesse an Patricia Pecock und meinem kleinen Autorenleben 😉

Der Star der Geschichte

Bisher erschienene Bücher der Patricia Peacock Reihe

Band 1

Band 2

Band 3

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