Nele Blohm – Wie das Leuchten von Bernstein

Ich durfte den neuen Roman von Mila Summers unter dem Pseudonym Nele Blohm über den Heyne Verlag als Reziexemplar kennenlernen ❤

Eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte mit Fernwehgarantie❤

🍃Meine Rezension🍃

Klappentext📖

»Dort, wo sich Himmel und Meer küssen, geschieht etwas Magisches.«

Über Nacht verliert Marie ihren geliebten Blumenladen im Münchner Glockenbachviertel und ihren Verlobten, der sich mal eben auf einen Selbstfindungstrip nach Südostasien verabschiedet. Pleite und planlos flieht sie auf ihre Heimatinsel Hiddensee ins Reetdach-Hotel ihrer Oma Gertrud. Diese beauftragt augenblicklich die Inselschamanin, um Maries Pechsträhne mithilfe eigenwilliger Rituale zu beenden. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Stattdessen trifft Marie auf Bernsteinschmied Ole, ihre große Jugendliebe. Aber da ist noch das alte Familiengeheimnis, das sie damals von der Insel vertrieben hatte …

Ein Roman wie der perfekte Strandtag: heiter, erfrischend und voller Möglichkeiten

🦉🦉🦉🦉🦉

Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe

Ich kannte die Autorin vorher nicht und war sehr gespannt auf die Geschichte. Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen.

Der Schreibstil ist flüssig, locker leicht und ich bin nur so durch die Geschichte geflogen. Seit langem wieder eine Geschichte, die ich in eins durchgelesen habe. Die Autorin erweckt mit ihrer bildgewaltigen Schreibweise Hiddensee und seine Bewohner zum Leben. Ich hatte das Gefühl im Urlaub zu sein, das Meer zu sehen, das reetgedeckte Häuschen, den Wind zu spüren und die Möwen zu hören. Gleichzeitig aber die Geschichte mitzuerleben als stiller Beobachter. Es ist eine absolute Wohlfühlgeschichte.

Die Handlung ist gut durchdacht, authentisch und nachvollziehbar. Manchmal ist sie ein klein wenig überhastet und nimmt etwas die Spannung raus.
Es gibt immer wieder kleinere Rückblenden, so das die Geschichte sich puzzleartig aufbaut und man als Leser auch die Vergangenheit der Charaktere erfährt. Eine Geschichte über ein längst vergessenes oder doch eher verdrängtes Ereignis, weshalb Marie überhaupt von Hiddensee floh und die sie jetzt wieder einholt. Eine Geschichte über eine Jugendliebe, die auch jetzt noch nicht abgehakt ist. Über komplizierte Familienverhältnisse und deren Vergangenheit. Aber auch über die Suche nach sich selbst und wo geht das besser als am Meer.
Die Emotionen kommen gut rüber und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen.

Was mir hier auch sehr gefallen hat, war die Karte von Hiddensee, so daß man auch einen Überblick hatte und ein Gefühl für Entfernung bekam. Dazu am Ende schöne Sanddornrezepte.

Die Charaktere sind einfach liebenswert und sympathisch. Grade die leicht schrullige Schamanin Irmgard gibt der Geschichte ein gewisses Etwas. Aber auch Ole, Marie und Gertrud haben sich schnell in mein Herz geschlichen.

Ein wunderschöner Wohlfühlroman, den ich gerne empfehle ❤

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